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10. Multi-Europeans in Hornbaek

Hobie 16-Goldflotte auf dem Wasser (copyright Martin Linne)

In der Woche vom 23. -29.07 fanden in Hornbaek, Dänemark die Hobie Multi-Europeans 2018 statt. Wie es sich bei einem solchen Event gehört waren natürlich auch viele Teams aus Deutschland dabei, was drei Jugendteams und viele Erwachsenenteams beinhaltet. Einige Teams waren schon früher angereist und konnten die Tage vor den Meisterschaften nutzen, um sich mit dem tückischen Revier zwischen Schweden und Dänemark vertraut zu machen. Winddreher, -löcher und Strömungen erschwerten die Bedingungen. Am ersten Wochenende begaben sich schon einige Teams aufs Wasser um in verschiedenen Klassen teilzunehmen. Ausgetragen wurden Hobie Youth Spi, Hobie 14, Women, Masters, Gand Masters, Garand Grand Masters und Dragoon. Abgesehen von Letzterem waren bei allen Klassen teilweise mehrere deutsche Teams ganz vorne dabei. So gewannen z.B. Kerstin Wichardt und Sarah Schütte bei den Frauen und bei den Masters war das Treppchen sogar ganz mit deutschen Teams gefüllt. Jens Goritz und Jule Goritz belegten hier den ersten Platz dicht gefolgt von Knud und Inis Jansen, die mit knappen zwei Punkten Abstand zu Christian Diederich und Christina Schober den stolzen zweiten Platz belegten. In denselben Regatten wurden auch die GGM ausgetragen, bei denen zwei deutsche Teams gegeneinander antraten. Und so gewannen in der Klasse der Steuermänner ü65 Peter Gensch und Doris Gauthier gegen Chistian Kramm-Freydag und Silke Linne. In der zwei Fuß kürzeren Klasse der 14er hat Broder Dietrichsen als bester Deutscher den fünften Platz belegt. In der Jugend mit Spi traten Lasse und Knud Pröpper für Deutschland an und erzielten, leider von federgewichtigen Italienern dominiert, den 17. Platz, welche deswegen auf das Qualifying verzichten mussten, um diese Position zu verteidigen. 

Am Montag und Dienstag schafften es viele Tams sich in die Gold-Flotte zu qualifizieren, darunter auch zwei Jungendteams bestehend aus Eske Schermer, Paula Crayen, Felix Linne und Yoram Werwitzke. Doch auch in der silber-Flotte waren wir stark durch Teams, wie Lasse und Knud Pröpper, Christian Kramm-Freydag und Silke Linne und Claudius Maier und Julia Reinsch vertreten, welche alle Platzierungen im vorderen Mittelfeld erzielen konnten. 

Spannend wurde es auch in der Gold-Flotte, welche aus 56 Booten mit den neuesten Segeln bestand. Genau, wie die Silber-Flotte, wurde die Gold-Flotte von Mittwoch bis Samstag, also vier Tage, ausgesegelt. Dabei schaffte es die eher minder organisierte Regattaleitung trotz morgendlichem AP- Ritual sieben Rennen zu starten. Okay, eigentlich noch mehr, aber Frühstarts zählen nicht.

So wurde es dann an vier mehr oder gar nicht windigen Tagen geschafft schöne Sonnenbrände und Regatten hervorzubringen. Neben dem diesjährigen Europameister Nicolaj Björnholt schafften es Jens Goritz und Jule Goritz auf den dritten Platz.

So viel zu den seglerischen Leistungen, aber eine Europameisterschaft definiert sich durch mehr. Nämlich durch internationale Freundschaften, Zusammenarbeit und vor allem sehr viel Spaß. Jeder wird zustimmen, dass wir viele tolle Abende verbracht haben und viele nette Menschen kennengelernt, oder wiedergetroffen haben. Den wundervollen Anblick der vielen Hobies am Strand, die magischen Sonnenuntergänge und das Zusammensein wird wohl keiner so schnell vergessen. That´s the Hobie way of life.